Bobineau Communications

Wissenschafts­kommunikation

Komplexe Forschung verständlich, relevant und anschlussfähig vermitteln. Für Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Dr. Julien Bobineau lächelnd vor einer türkisen Veranstaltungswand
Foto: The Tailors Photography

Für wen ist Wissenschaftskommunikation relevant?

Wissenschaftliche Erkenntnisse können nur dann etwas bewegen, wenn Menschen sie verstehen und auf ihre eigene Lebens- oder Arbeitswelt beziehen können. Dafür braucht es mehr als verständliche Texte. Ziele, Botschaften und Formate müssen zu den Menschen passen, die erreicht werden sollen.

Hochschulen und Forschungsinstitute

Forschung sichtbar machen und unterschiedliche Fachbereiche unter einer gemeinsamen kommunikativen Linie zusammenführen

Forschungsprojekte und Verbünde

Ziele, Methoden und Ergebnisse so vermitteln, dass ihre wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz erkennbar wird

Stiftungen, Verbände und öffentliche Einrichtungen

Wissen aufbereiten, Debatten ermöglichen und unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven einbeziehen

Forschungs- und Entwicklungsbereiche

Komplexe Innovationen gegenüber Kundschaft, Mitarbeitenden, Politik und Öffentlichkeit verständlich positionieren

Leistungen im Überblick

Welche Unterstützung sinnvoll ist, hängt von der Projektphase, den vorhandenen Strukturen und den gesetzten Zielen ab. Die einzelnen Leistungen lassen sich flexibel miteinander kombinieren.

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Kommunikationsstrategie

Ziele, Zielgruppen, Themen und Kanäle für die Wissenschaftskommunikation systematisch festlegen

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Positionierung und Kernbotschaften

Herausarbeiten, wofür ein Forschungsprojekt steht, welche Relevanz es besitzt und welche Aussagen in Erinnerung bleiben sollen

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Zielgruppenanalyse

Erwartungen, Wissensstände und mögliche Barrieren unterschiedlicher Zielgruppen berücksichtigen

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Forschungs- und Projektkommunikation

Forschungsvorhaben von der Projektvorstellung über Zwischenergebnisse bis zur Veröffentlichung kommunikativ begleiten

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Content und Storytelling

Websites, Projektseiten, Fachbeiträge, Interviews und Erklärtexte verständlich und fachlich belastbar entwickeln

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Wissenstransfer

Erkenntnisse so aufbereiten, dass sie in Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft aufgegriffen werden können

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Dialogformate und Veranstaltungen

Panels, Workshops, Science Talks und Beteiligungsformate konzipieren und zielgruppengerecht gestalten

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Moderation und Vorträge

Fachveranstaltungen, Podiumsgespräche und öffentliche Dialoge strukturiert, verständlich und lebendig begleiten

KURZANTWORT

Was ist gute Wissenschaftskommunikation?

Gute Wissenschaftskommunikation übersetzt Forschung nicht einfach in eine vermeintlich leichte Sprache. Sie stellt Zusammenhänge her, erklärt die Bedeutung eines Themas und schafft Möglichkeiten für einen fundierten Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Vertiefend dazu: Wissenschaftskommunikation: Wie Forschung ihr Publikum erreicht mit Praxisbeispielen aus Ausstellungen, Science Slams, Blog, Social Media und Evaluation.

Key Facts

  • Ausgangspunkt sind die Ziele und Zielgruppen eines Forschungsprojekts
  • Verständlichkeit ohne Verfälschung wissenschaftlicher Inhalte
  • Unterschiedliche Zugänge für verschiedene Zielgruppen und Wissensstände
  • Transparenter Umgang mit Grenzen, Unsicherheiten und offenen Forschungsfragen
  • Dialog und Zuhören als fester Bestandteil der Kommunikation
Dr. Julien Bobineau im moderierten Gespräch auf einer Bühne
Foto: Ingo Hansmann, simbole.de

Wissenschaftskommunikation ist mehr als Öffentlichkeitsarbeit

Wissenschafts-PR und strategische Wissenschaftskommunikation haben viele Berührungspunkte. Dennoch unterscheiden sie sich häufig in ihren Aufgaben und Zielsetzungen.

Wissenschafts-PR

  • Informationen über Projekte, Publikationen und Veranstaltungen
  • Ansprache von Medien und Fachöffentlichkeiten
  • Pressemitteilungen, Meldungen und redaktionelle Beiträge
  • Aufbau von Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit

Strategische Wissenschaftskommunikation

  • Einordnung von Forschung in gesellschaftliche Zusammenhänge
  • Ansprache verschiedener Zielgruppen und Wissensstände
  • Entwicklung von Informations-, Dialog- und Transferformaten
  • Förderung von Verständnis, Austausch und Vertrauen

Beide Bereiche können sich sinnvoll ergänzen. Öffentliche Sichtbarkeit hilft allerdings nur dann weiter, wenn Menschen die Bedeutung eines Forschungsthemas erkennen und die Ergebnisse einordnen können.

Dr. Julien Bobineau bei einem wissenschaftlichen Vortrag auf einer Bühne
Foto: Ingo Hansmann, simbole.de

Komplexität reduzieren, ohne Substanz zu verlieren

Wissenschaftliche Kommunikation bewegt sich in einem anspruchsvollen Spannungsfeld. Aussagen sollen verständlich sein, dürfen dabei aber weder verkürzt noch verfälscht werden. Gleichzeitig müssen wissenschaftliche Themen in einer unübersichtlichen Informationslandschaft überhaupt erst wahrgenommen werden.

Vor der Wahl eines Formats stehen deshalb einige grundlegende Fragen:

  • Was ist für die jeweilige Zielgruppe relevant?
  • Welche Kenntnisse können vorausgesetzt werden?
  • Welche Begriffe benötigen eine Erklärung?
  • Wo bestehen Unsicherheiten oder Konfliktpotenziale?
  • Welche Form des Austauschs passt zum Thema?

Aus den Antworten entsteht eine Kommunikation, die fachlich präzise bleibt und dennoch Menschen außerhalb des eigenen Forschungsfeldes erreicht.

Wissenschaftliche Perspektive trifft Kommunikationspraxis

Als promovierter Kommunikationswissenschaftler kenne ich wissenschaftliches Arbeiten aus eigener Forschungs- und Lehrpraxis. Seit 2009 berate ich zugleich Unternehmen und Organisationen bei komplexen Kommunikationsaufgaben.

Dabei habe ich die Anforderungen an wissenschaftliche Genauigkeit ebenso verinnerlicht wie die Herausforderungen einer verständlichen und zielgruppengerechten Vermittlung.

Gemeinsam strukturieren wir fachliche Inhalte, arbeiten ihre Relevanz heraus und entwickeln Formate, die zum Projekt und den angesprochenen Menschen passen. Im Mittelpunkt steht eine fundierte Kommunikation, die Zusammenhänge verständlich macht und Vertrauen aufbaut.

Mögliche Formate

Abhängig von Thema, Zielgruppe und Kommunikationsziel kommen unterschiedliche Formate infrage.

Kommunikationskonzepte für Forschungsprojekte und Verbünde Projektwebsites und digitale Themenschwerpunkte Fachartikel, Interviews und redaktionelle Beiträge Erklärtexte, Infografiken und audiovisuelle Inhalte Workshops für Forschende und Projektteams Panels, Podiumsdiskussionen und Science Talks Dialog- und Beteiligungsformate Vorträge, Keynotes und Science Slams Moderation wissenschaftlicher und fachlicher Veranstaltungen

Welches Format passt, klären wir anhand des Themas, der Zielgruppe und der gewünschten Wirkung. Nicht jedes Projekt benötigt eine große Kampagne. Manchmal schafft bereits eine klare Projektseite oder ein gut konzipiertes Dialogformat den passenden Zugang.

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Porträt Dr. Julien BobineauDr. Julien BobineauKommunikationsberater

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Häufige Fragen zur Wissenschaftskommunikation