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WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION · FORSCHUNGSTRANSFER

Wissenschaftskommunikation: Wie Forschung ihr Publikum erreicht

Welche Prinzipien funktionieren, welche Fehler Forschende häufig machen und welche Formate von Ausstellung bis Science Slam für unterschiedliche Ziele geeignet sind.

11 Min. Lesezeit
Dr. Julien Bobineau bei einem Vortrag zur Wissenschaftskommunikation
Wissenschaftskommunikation in der Praxis
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Gute Wissenschaftskommunikation bricht Forschung nicht einfach herunter. Sie spannt einen Rahmen, in dem sich Menschen mit ihrem Alltag wiederfinden, und arbeitet mit Bildern und Metaphern, die jeder versteht. Wer so kommuniziert, erreicht nicht nur Fachkolleginnen und -kollegen, sondern auch die breite Öffentlichkeit, Fördergeber und Medien. Für Forschungsprojekte mit Kommunikationsbudget ist das heute keine Kür mehr, sondern Teil des Auftrags.

In diesem Beitrag teile ich, was ich aus über 50 Science Slams, aus Ausstellungen und aus Projekten für besondere Zielgruppen über Wissenschaftskommunikation gelernt habe: welche Prinzipien funktionieren, welche Fehler Forschende häufig machen und welche Formate sich für welche Ziele eignen.

Was ist Wissenschaftskommunikation, und warum wird sie wichtiger?

Wissenschaftskommunikation umfasst alle Formen, in denen Forschung mit Menschen außerhalb der eigenen Fachgemeinschaft in Kontakt tritt: Pressearbeit, Ausstellungen, Vorträge, Social Media, Podcasts, Bühnenformate wie Science Slams oder Projekte für bestimmte Zielgruppen. Sie dient der Rechenschaft gegenüber der Gesellschaft, die Forschung finanziert, und sie schafft Vertrauen.

Genau dieses Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit. Laut Wissenschaftsbarometer 2025 vertrauen 54 Prozent der Menschen in Deutschland Wissenschaft und Forschung. Dahinter steht eine große Lücke: Unter Befragten mit formal höherer Bildung sind es 72 Prozent, unter Befragten mit formal geringerer Bildung nur 38 Prozent. Und nur noch 25 Prozent fühlen sich gut über Wissenschaft informiert, 2023 waren es noch 40 Prozent (Wissenschaftsbarometer 2025).[1]

Gleichzeitig erwarten die Menschen von der Wissenschaft Orientierung: Sie soll emotionalisierte Debatten versachlichen und eingreifen, wenn Fakten verzerrt werden (Klaus Tschira Stiftung). Wissenschaftskommunikation muss also gerade die Menschen erreichen, die sich bisher wenig angesprochen fühlen.[2]

Was Fördergeber erwarten

Für Forschungsprojekte ist Wissenschaftskommunikation längst Teil des Auftrags, und sie wird finanziert:

  • Sonderforschungsbereiche: Kleinere Maßnahmen wie Website oder die Beteiligung an einer Langen Nacht der Wissenschaft laufen über die Pauschalmittel. Für größere Vorhaben wie Ausstellungen oder Schülerlabore kann ein eigenes Teilprojekt Wissenschaftskommunikation beantragt werden, auch nachträglich (DFG).[3]
  • Weitere Verbünde: Eigene Kommunikationsprojekte sind auch in Exzellenzclustern, Forschungsgruppen, Klinischen Forschungsgruppen und Schwerpunktprogrammen möglich. In Einzelprojekten können seit dem 3. September 2026 pauschal bis zu 1.000 Euro pro Jahr beantragt werden, mit Begründung auch mehr (DFG).[4]
  • Graduiertenkollegs: Hier können unter anderem Mittel für Kommunikations-, Präsentations- und Medientrainings beantragt werden (DFG-Vordruck 50.07).[5]
  • EU-Projekte: Auch im europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe sind Kommunikations- und Verbreitungsmaßnahmen fester Bestandteil der Projektplanung.

Das Geld ist also oft da. Die Frage ist, wie man es so einsetzt, dass Kommunikation tatsächlich ankommt.

Mehr zu meiner Beratung für Hochschulen, Institute und Forschungsverbünde: Wissenschaftskommunikation und Forschungstransfer.

Das Grundprinzip: Menschen müssen sich wiedererkennen

Die zentrale Herausforderung der Wissenschaftskommunikation lautet: das Wesentliche vermitteln, ohne wichtige Zusammenhänge zu verlieren. Nach meiner Erfahrung gelingt das nur, wenn die Kommunikation den Alltag der Zielgruppe berührt. Interesse entsteht, wenn Menschen sich mit ihren eigenen Fragen, Problemen und Erfahrungen in den Ergebnissen wiederfinden.

Meine Kernthese: Gute Wissenschaftskommunikation schafft Alltagsbezüge, in denen sich Zielgruppen wiedererkennen, und arbeitet mit Bildern und Metaphern, die sie verstehen.

Daraus ergeben sich vier Bausteine.

1. Am Alltag der Zielgruppe ansetzen

Der Ausgangspunkt ist nicht die Forschungsfrage, sondern die Lebenswelt der Menschen, die man erreichen will. Wo begegnet ihnen das Thema bereits, ohne dass sie es bemerken?

2. Einen Rahmen durch Storytelling spannen

Forschung einfach „herunterzubrechen“, reicht nicht. Es braucht eine Geschichte, die die Zielgruppe dort abholt, wo sie steht, und Schritt für Schritt zu den Ergebnissen führt.

3. Die passenden Bilder finden

Bilder und Metaphern machen abstrakte Zusammenhänge greifbar. Die Kunst liegt darin, Bilder zu finden, die vereinfachen, ohne zu verfälschen.

4. Eine Prise Selbstironie

Wer sich selbst nicht ganz so ernst nimmt, wirkt nahbar. Selbstironie verhindert, dass Forschende als elitär oder arrogant wahrgenommen werden, und öffnet Türen bei Menschen, die Wissenschaft sonst eher fernsteht.

Ein Beispiel aus meiner Forschung: Koloniale Afrikabilder

Fast jede und jeder hat schon einmal ein Spendenplakat mit einem Kind mit aufgeblähtem Hungerbauch gesehen. Diese Bilder sind problematisch, weil sie einen ganzen Kontinent auf Armut und Elend reduzieren. Genau dieses bekannte Bild nutze ich als Einstieg. Von dort aus zeige ich, dass solche Bilder auch in Werbung, Wirtschaft und Sport wirken und für den afrikanischen Kontinent und die Menschen, die dort leben, zu strukturellen und individuellen Nachteilen führen. Das Publikum muss mir dafür keine Theorie glauben. Es erkennt den Mechanismus in Bildern wieder, die es selbst schon gesehen hat.

Die Grafik fasst das Vorgehen zusammen: Die obere Reihe zeigt das allgemeine Prinzip, die untere, wie es am Beispiel kolonialer Afrikabilder funktioniert.

Prinzip guter Wissenschaftskommunikation: vom Alltag über Storytelling und Bilder zum Wiedererkennen; Beispiel koloniale Afrikabilder vom Spendenplakat zur Erkenntnis
Vom Alltag zur Erkenntnis: das Grundprinzip und ein Beispiel aus meiner Forschung.

Die häufigsten Fehler

In der Zusammenarbeit mit Forschenden begegnen mir immer wieder dieselben Stolpersteine:

  • Kein Storytelling: Ergebnisse werden aufgezählt statt erzählt. Ohne Geschichte fehlt der rote Faden, an dem sich das Publikum festhalten kann.
  • Nur herunterbrechen: Forschung wird vereinfacht, aber ohne den Rahmen, der die Zielgruppe abholt. Das Ergebnis ist verständlich, aber für niemanden relevant.
  • Zu stark vereinfachen: Wer das Wesentliche herausarbeitet, darf die entscheidenden Zusammenhänge nicht weglassen. Einfache Sprache heißt nicht unterkomplexe Sprache.
  • Distanz statt Nähe: Fachsprache und ein belehrender Ton wirken schnell elitär, gerade auf Menschen, die Wissenschaft ohnehin skeptisch gegenüberstehen.
  • Unterhaltung auf Kosten der Wissenschaft: Humor hilft, aber der Grat ist schmal. Wer Forschung ins Lächerliche zieht, verspielt Glaubwürdigkeit.
  • Keine Bilder: Abstrakte Begriffe bleiben abstrakt, solange niemand ein Bild dafür findet.
  • „Die breite Öffentlichkeit“ als Zielgruppe: Wer alle erreichen will, erreicht niemanden. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Politik oder Fußballfans brauchen jeweils eigene Zugänge.
  • Kommunikation als Anhängsel: Wird Wissenschaftskommunikation erst kurz vor Projektende geplant, fehlen Zeit, Budget und Geschichten. Sie gehört von Anfang an in den Projektplan und in den Förderantrag.
  • Senden statt Dialog: Wer nur verkündet, statt Fragen zuzulassen und auf Reaktionen einzugehen, verschenkt die Chance, Vertrauen aufzubauen.
  • Ergebnisse überverkaufen: Schlagzeilen wie „Durchbruch“ wecken Erwartungen, die Forschung selten einlösen kann. Offen über Unsicherheiten und offene Fragen zu sprechen, schafft auf Dauer mehr Vertrauen.
  • Kanäle ohne Kapazität: Ein Instagram-Kanal oder Podcast, der nach drei Monaten verwaist, schadet mehr, als er nützt. Lieber ein Kanal, der regelmäßig bespielt wird, als fünf halbherzige.
  • Nur die Projektleitung spricht: Promovierende und Mitarbeitende sind oft die nahbarsten Gesichter eines Projekts. Wer sie einbindet, gewinnt authentische Stimmen und stärkt zugleich ihre Kommunikationskompetenz.

Formate aus der Praxis

Welches Format passt, hängt vom Ziel und von der Zielgruppe ab. Diese Formate kenne ich aus eigener Arbeit.

Ausstellungen: Forschung in den Raum bringen

Für das Forum Afrikazentrum der Universität Würzburg habe ich Ausstellungen für ein breites Publikum konzipiert, gezeigt auf dem Africa Festival und im Rathaus der Stadt Würzburg. Eine Ausstellung stellte die Afrika-Zusammenarbeit der Universität vor, eine weitere war eine Fachausstellung zu den Benin-Bronzen.

Das Vorgehen folgt einer klaren Logik:

  1. Das übergeordnete Thema strukturieren.
  2. Themencluster bilden.
  3. Die Cluster auf eine festgelegte Anzahl von Postern verteilen.
  4. In einfacher, aber nicht unterkomplexer Sprache schreiben und mit vielen Bildern arbeiten.
Ausstellung des Forums Afrikazentrum der Universität Würzburg mit Informationstafeln im Universitätszelt
Ausstellung des Forums Afrikazentrum der Universität Würzburg.

Ausstellungen eignen sich auch für Forschungsverbünde: Die DFG berichtet von einem Graduiertenkolleg, das mit bewilligten Mitteln eine Ausstellung umgesetzt hat (wissenschaftskommunikation.de).[6]

Science Slam: Forschung in zehn Minuten

Bei einem Science Slam stellen Forschende ihre Arbeit in kurzen, unterhaltsamen Vorträgen vor, das Publikum kürt den Sieger. Ich bin selbst über 50-mal in ganz Deutschland aufgetreten, vor allem bei Veranstaltungen von Science & Stories, dem größten Science-Slam-Veranstalter in Deutschland: unter anderem in Dortmund in der Reinoldikirche, in München in den Kammerspielen, in Hamburg im Stadion am Millerntor, in Hannover auf der IdeenExpo sowie in Würzburg, Fulda, Bochum, Köln und Bonn. Mehrfach habe ich Science Slams auch moderiert.

Was man auf der Slam-Bühne lernt, steht in keinem Lehrbuch:

  • sich radikal auf das Wesentliche zu konzentrieren
  • Wissen zu visualisieren und mit Bildern und Metaphern zu verknüpfen
  • Wissensvermittlung mit Unterhaltung zu verbinden, ohne die Wissenschaft ins Lächerliche zu ziehen
Dr. Julien Bobineau im Gespräch auf einer Bühne vor Publikum
Dr. Julien Bobineau und Moderation Johannes Keppner beim Alumni-Science Slam an der Universität Würzburg
Dr. Julien Bobineau mit weiteren Beteiligten auf einer Science-Slam-Bühne vor großem Publikum
Dr. Julien Bobineau bei der Moderation eines Science Slams von Science & Stories in der Würzburger Posthalle

Dieses Wissen gebe ich in Workshops weiter, unter anderem an der Universität Würzburg, an der Universität Kiel und an der Hochschule für Musik Würzburg.

Beispiel-Projekt für besondere Zielgruppen: Football Stories

Football Stories ist ein transmediales Erzählprojekt zu Diskriminierung und Rassismus im Fußball, im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung. Zur UEFA EURO 2024 erzählen vier fußballbegeisterte Menschen in Webvideos ihre Geschichten, ergänzt um eine Projektwebsite mit Lernmaterialien (bpb). Ich war als Experte vor der Kamera, habe die Texte der Projektwebsite in einfacher Sprache geschrieben und Zusatzmaterial recherchiert.[7]

Der Fußball ist ein idealer Ausgangspunkt, um Kindern und Jugendlichen zu erklären, wie Diskriminierung und Rassismus funktionieren, denn er gehört zu ihrer Lebenswelt. Fast jede und jeder kennt das Teamgefühl in der Kabine und auf dem Platz. Und fast jede und jeder versteht sofort, dass Ausgrenzung dieses Gefühl und den Erfolg der ganzen Mannschaft ins Wanken bringt. Genau das ist das Grundprinzip in Reinform: Das Publikum erkennt sich wieder.

Screenshot des Projekts Football Stories mit dem Video Der Technik-Doc, Folge 2
Einblick in das transmediale Projekt Football Stories. Quelle: www.football-stories.de

Social Media: Bilder und Metaphern im Kurzformat

Social Media eignet sich hervorragend, um Forschung bildhaft zu erzählen. Starke Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum sind der WDR-Wissenskanal Quarks, der komplexe Themen in kurzen, visuellen Clips aufbereitet (IT Boltwise), außerdem Terra X Lesch & Co, „Dinge Erklärt – Kurzgesagt“ oder MaiThink X von Mai Thi Nguyen-Kim. Unter den Forschungseinrichtungen ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf YouTube besonders erfolgreich (Forschung & Lehre).[8][9]

Blog: sich online positionieren

Blogbeiträge sind eine hervorragende Möglichkeit, Forschung dauerhaft sichtbar zu machen, bei Google ebenso wie in KI-Suchen wie ChatGPT oder Perplexity. Anders als eine Pressemitteilung, die nach wenigen Tagen aus den Nachrichten verschwindet, wird ein guter Blogbeitrag über Jahre gefunden.

Damit ein Projektblog funktioniert, haben sich diese Punkte bewährt:

  • Von Fragen ausgehen, nicht von Ergebnissen: Was googeln Menschen zu Ihrem Forschungsthema? Wer diese Fragen beantwortet, wird gefunden. Die eigenen Ergebnisse lassen sich dann als Antwort einbetten.
  • Forschende interviewen statt schreiben lassen: Viele Forschende haben keine Zeit für Blogtexte. Ein kurzes Gespräch, aus dem ein Text entsteht, liefert oft lebendigere Beiträge als ein selbst geschriebener Fachtext.
  • Serien entwickeln: Wiederkehrende Formate wie „Ein Tag im Labor“, Porträts von Promovierenden oder „Drei Fragen an …“ machen die Menschen hinter der Forschung sichtbar und erleichtern regelmäßiges Veröffentlichen.
  • Für KI-Suchen aufbereiten: Eine kurze Antwort am Anfang, klare Zwischenüberschriften und ein FAQ-Block machen Beiträge zitierfähig für KI-Systeme.
  • Mit anderen Kanälen verknüpfen: Der Blogbeitrag ist die ausführliche Fassung; Social-Media-Posts, Newsletter und Pressemitteilungen verweisen darauf.
  • Zugänglich schreiben: Beiträge in einfacher Sprache oder als zusätzliche Kurzfassung erreichen auch Menschen, die sonst nicht weiterlesen würden.

Wie professioneller Blog-Content heute entsteht, beschreibe ich ausführlich im Beitrag Texte mit KI erstellen.

Podcasts: ideal für Forschungsverbünde

Podcasts eignen sich besonders für größere Forschungsgruppen, in denen viele Stimmen und Perspektiven zusammenkommen. Ob ein Podcast funktioniert, hängt aber stark von zwei Dingen ab: einem guten Briefing der Interviewten und einer kompetenten Moderation, die die Gespräche vorbereitet und die Fragen stellt, die für die Zielgruppe relevant sind.

Wirkung messen

Wissenschaftskommunikation muss sich messen lassen, gerade wenn sie aus Fördermitteln finanziert wird. Ich arbeite mit harten Kennzahlen:

KennzahlWas sie zeigt
Online-ReichweiteWie viele Menschen Beiträge in sozialen Medien und Suchmaschinen sehen
ZugriffszahlenWie oft Website, Blog oder Projektseite tatsächlich besucht werden
HörerzahlenWie viele Menschen einen Podcast abonnieren und Folgen zu Ende hören
Markenwahrnehmung in KI-SystemenWas ChatGPT, Claude und andere KI-Suchen über ein Projekt wissen und wie sie es bewerten
BacklinksWie oft andere Websites auf die Inhalte verlinken, ein Zeichen für Relevanz und Vertrauen
Zitate in MedienWie häufig Forschende und Ergebnisse in anderen Medien aufgegriffen werden

Die passenden Werkzeuge

Für die Messung reichen meist frei verfügbare Werkzeuge: die Google Search Console für die Sichtbarkeit in der Suche, ein datenschutzfreundliches Webanalyse-Tool für Zugriffe und Verweildauer, die Statistiken des Podcast-Hosters und der sozialen Netzwerke sowie eine einfache Medienbeobachtung. Wie ein Projekt in KI-Suchen wahrgenommen wird, lässt sich prüfen, indem man ChatGPT, Claude und Perplexity regelmäßig gezielt nach dem Projekt fragt.

Unterstützung für Forschungsprojekte

Ich unterstütze Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Exzellenzcluster und EU-geförderte Projekte sowie Stiftungen und Institute in allen Phasen der Wissenschaftskommunikation:

  • Kommunikationskonzepte für Förderanträge: Ziele, Zielgruppen, Formate und Kennzahlen, schlüssig formuliert für DFG, EU und andere Fördergeber
  • Pressearbeit: Pressemitteilungen und Medienkontakte, die Forschung für Redaktionen interessant machen
  • Texte: Websites, Blogbeiträge und Begleitmaterial in verständlicher Sprache, auch in einfacher Sprache
  • Medien- und Präsentationstrainings: für Forschende und Promovierende, etwa im Rahmen eines Graduiertenkollegs
  • Ausstellungskonzepte: von der Struktur über die Themencluster bis zu den Texten
  • Science Slams und Bühnenformate: Coaching für eigene Auftritte und Konzeption eigener Formate

Mein Vorteil: Ich kenne beide Seiten. Als promovierter Kulturwissenschaftler weiß ich, wie Forschung funktioniert und was Forschenden wichtig ist. Als Kommunikationsberater weiß ich, was ein Publikum braucht, um zuzuhören.

Für Websites, Fachbeiträge und langfristige digitale Sichtbarkeit ergänze ich Wissenschaftskommunikation mit Content, SEO & GEO.

Fazit

Wissenschaftskommunikation wird wichtiger: Das Vertrauen in Wissenschaft ist stabil, aber ungleich verteilt, und immer weniger Menschen fühlen sich gut informiert. Fördergeber wie die DFG stellen deshalb gezielt Mittel bereit, von pauschalen Beträgen in Einzelprojekten bis zu eigenen Teilprojekten in Sonderforschungsbereichen.

Ob diese Mittel wirken, entscheidet sich an einem einfachen Punkt: Erkennen sich die Menschen in der Kommunikation wieder? Gelingt das durch Alltagsbezüge, eine tragfähige Geschichte, passende Bilder und eine Prise Selbstironie, erreicht Forschung auch die Menschen, die ihr bisher fernstehen. Ob auf der Slam-Bühne, im Rathaus oder auf dem Fußballplatz.

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Quellen

  1. Wissenschaft im Dialog: Wissenschaftsbarometer 2025 Deutschland
  2. Klaus Tschira Stiftung: Wissenschaftsbarometer 2025
  3. DFG: Wissenschaftskommunikation in Sonderforschungsbereichen
  4. DFG: Förderung von Wissenschaftskommunikation
  5. DFG-Vordruck 50.07: Graduiertenkollegs
  6. wissenschaftskommunikation.de: „Wir müssen Wissenschaftskommunikation auch finanzieren“
  7. bpb: Football Stories
  8. Forschung & Lehre: Wissenschaft auf YouTube? Läuft!
  9. IT Boltwise: Quarks – Der YouTube-Kanal, der Wissenschaft neu definiert

Alle Quellen abgerufen am 30.09.2026.

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